Einmal im Sommer 1915 ertappte ich Böhm und Nalten, wie sie mit dem Feldwebel Tiegs nachts mauschelten in Gegenwart des Burschen. Ich habe erst einige Minuten zugesehen, mich dann still entfernt und vom Graben aus laut nach dem Offizier von Grabendienst gerufen. Als dann Böhm ankam, habe ich ihm unter 4 Augen das Nötige eröffnet, ebenso nachher dem Nalten und dem Feldwebel.
Als wir im Juli 1915 in Budy Stare in Korpsreserve lagen, hatte ich meine Zugführer Böhm und Nalten zu einem Fäßchen Bier zusammen mit Hptm Meier eingeladen. Leutnant Fiedler hatte wohl Urlaub oder ein Kommando. Aber meine Herren hatten sich durch die Bagage Rotwein und Sekt besorgt und soffen das mit den Burschen aus Biergläsern. Durch ihren Gesang, laut aber nicht schön, wurde ich aufmerksam und pfiff nach dem Feldwebel. Ich befahl als Dienständerung für den nächsten Tag: Um 5 Uhr steht die ganze Kompanie, die Zugführer im Helm auf dem Appellplatz zum Kompanie-Exerzieren. Als ich um 5 Uhr angeritten kam, war die Kompanie natürlich schweinemäßig ausgerüstet. Das weitere habe ich, wie ich eben sehe, schon einige Seiten vorher erzählt.
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