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Archive for the ‘Tagebuch Oblt. Huth’ Category

Russischer Durchbruch in Chruslin (17)

Am 14.12. war der Russe bis zu dem Friedhof vorgedrungen, die Feldwache dort hatte ich vorher zurückgenommen. Dann übernahm Major Lindenau das Kommando in Chruslin, ließ mich aber alles anordnen und unterzeichnete meine Meldungen. Als dann die rechts von Chruslin eingesetzte Kompanie Koch im Bajonettangriff durchbrochen war, ließ ich den nicht beschossenen linken Flügel unter [...]

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Beerdigung im Artelleriefeuer (16)

Dort stand auch schwere Artellerie, die das nachher unterstützen sollte, aber trotz aller meiner vorherigen Warnungen und genauen Zielangaben an den jung Artellerie-Leutnant, der kurze Zeit nach Chruslin kam, aber keine Lust hatte, sich selbst von dem gelegentlich beschossenen Dachreiter der Kirche aus zu orientieren, zu kurz nach Chruslin schoß.

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Der Rittmeister Graf Mielczinski (15)

    Der Rittmeister Graf Mielczinski Am zweiten Abend kam der Graf Mielczinski, der Nachrichten-Offizier beim Stabe des Detachements Westernhagen war, nach Chruslin, erklärte, er wolle vorkriechen und Plakate aufstecken und den Russen auch zurufen, sie sollten überlaufen. Ich traute dem Kerl nicht; er hatte als preußischer Kavallerie-Offizier in Gumbinnen nicht den Liebhaber seiner Frau, [...]

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Im Pfarrhaus von Chruslin (14)

    Im Pfarrhaus von Chruslin Am 13. 12. 1914 schaffte ich erst Ordnung, stellte auf dem etwa 300 m entfernten Friedhof eine Feldwache auf, sicherte die Brücke an der Chaussee nach Luwicz durch einen Unteroffizierposten und fertigte eine genaue Skizze der Lage bei Chruslin nebst genaue Beschreibung nach den „goldenen“ Regeln der Felddienstordnung. Diese [...]

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Gespräch mit seiner Exzellenz v. Lüttwitz (13)

Gespräch mit seiner Exzellenz v. Lüttwitz Am 11. XII. 1914 war meine aus 113 Gewehren (einschl. der Bagagekolonne) bestehende Kompanie durch 90 Mann aufgefüllt, die vom Ers.Battallion des Infantrie Regiments 49 kamen und aus den Bezirken Posen, Wittknov, Gnesen stammten. Alles gute Katholiken, aber schlechte Soldaten. Die Namen der Leute wurden aufgeschrieben. Stammrollen hatten die [...]

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